Gerne begleite ich Sie auf eine entspannte, gedankliche Fantasie - Reise!

Was ist der Sinn einer Meditation?

Die Meditation wurde in den alten Philosophien als Übung empfohlen um das spirituelle Wachstum zu fördern, in dem sie uns den Zugang zu unserem Inneren erlaubt. In der heutigen Zeit haben wir oft eine ganz andere Motivation um die Meditation zu üben. In erster Linie fördert die Meditation die körperliche Entspannung. Es wird behauptet, daß ca. 20min. Meditation dem Körper so viel Erholung bringt, wie drei Stunden Schlaf. Die Meditation verbindet Körper, Geist und Seele zu einer Einheit und ermöglicht so das bewußte Erfahren unseres persönlichen Daseins ebenso, wie das bewußtere Erleben unserer Umgebung. Meditation kann frei von allem religiösen Denken geübt werden. Sie benötigt nicht viel unserer täglichen Zeit und sie kann unser Leben sehr bereichern.

Das Ziel der Meditation:

Das Ziel der Meditation ist für den Übenden einfach die Meditation selbst. Es sollten hier keinerlei andere Erwartungen vorherrschen. Wir sollten weder auf eine besondere "innere Leere" warten, noch sollten wir irgend etwas anderes zu einer Erwartungshaltung machen. Jedes Erwarten würde es verhindern, daß wir uns wahrhaftig entspannen und würde den meditativen Körperzustand verhindern. Meditation ist einfach eine Zeit des NICHTS TUN, nicht mehr und nicht weniger. Sicherlich ergeben sich in der Meditation verschiedene Möglichkeiten des Erlebens, die aber nie Ziel des Meditierenden sein sollten.

Körperliche Haltung, Meditationsstellungen: 

Es gibt sehr viele unterschiedliche Stellungen zum Meditieren. Die einfachste davon, welche auch ich mit Ihnen praktiziere, ist die Stellung im Liegen. Dabei liegen Sie auf dem Rücken, achten darauf, dass weder Arme noch Beine kreuzen und lassen den Körper zum Entspannen einfach auf die Unterlage (Massageliege) "fallen", Sie lassen einfach los! Die Kleidung soll bequem sein und den Körper nicht drücken oder einzwängen.

WICHTIG: Sehr wichtig ist bei der Meditation die Haltung der Zunge im Mund. Die Zunge schließt im Mund den absteigenden Energiefluss. Dafür ist es notwendig, dass die Zungenspitze an die leicht raue Stelle, am oberen Teil des Gaumens, gelegt wird, gleich hinter der oberen Zahnreihe, in der Mitte des Gaumens. Wenn Eure früheren Versuche des Meditierens erfolglos waren, dann lag es vielleicht am Unterlassen dieser kleinen Wichtigkeit.

Die innere Haltung bei der Meditation:

Während der Meditation sollen unsere Gedanken einfach fließen. Kein Gedanke soll festgehalten werden. Alle Gedanken kommen und gehen, tauschen sich mit neuen Gedanken aus. Der Anfänger wird kaum erleben, daß sich eine Gedankenleere einstellen wird. Dies kommt bei längerer Übung ganz von selbst. Eine gute Hilfe, um die Gedanken nicht festzuhalten ist die Konzentration auf einen Punkt am/im Körper, wie "den Punkt wo wir unsere Atmung spüren". Eine andere Möglichkeit wäre, wenn wir im Körper damit beginnen unsere Empfindungen zu bemerken. Wir beginnen am Kopf, an den Ohren, dann an der Nase, immer weiter absteigend bis zu den Füßen, dann wieder aufwärts bis zum Kopf und stellen fest welche Empfindungen (wie Wärme, Kälte, Druck, Kribbeln, Wohlgefühl, Schmerz, usw.) wir feststellen. Alle diese Empfindungen werden NICHT gewertet, sondern nur beobachtet. Haben wir eine Empfindung gefunden, dann gehen wir sofort zum nächsten Körperteil über.

Abschließende Bemerkungen:

Es kann uns in der Meditation nichts geschehen. Also, alles was wir in uns spüren oder in uns wahrnehmen ist nicht gefährlich. Sollte uns einmal ein Zustand nicht angenehm sein, so liegt es immer in unserer Macht die Meditation sofort zu beenden.